Für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing suchen wir zum 01.01.2011 eine/n Referent/in
Kleiderkammer in Bad Godesberg wiedereröffnet
Die traditionsreiche Kleiderkammer der Bad Godesberger Thomas-Kirchengemeinde ist umgezogen. 40 Jahre lang kamen Bedürftige in die Kronprinzenstraße, um sich mit Kleidung und Schuhen einzudecken. An ihrem neuen Standort in der Godesberger Allee - direkt neben dem Diakonie-Zentrum - verfügt die Kleiderkammer über ein größeres Schaufenster und eine geräumigere Ausstellungsfläche. Die Wiedereröffnung wurde am 12. Juni 2010 mit einem Gottesdienst gefeiert.
Anschrift sowie Öffnungszeiten der Kleiderkammer:
| Kleiderkammer Bad Godesberg Godesberger Allee 6-8 53175 Bonn Öffnungszeiten: Di 10.00 - 12.00 Uhr und 14.30 - 17.00 Uhr Mi 16.00 - 18.30 Uhr |
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ROBIN GOOD spendet 300 Schulranzen
Wenn die Not da ist, geht es schnell und unbürokratisch. Dafür steht ROBIN GOOD, der
Familienfonds von Diakonie und Caritas in Bonn. Zum neuen Schuljahr spendet er 300 Schulranzen mit Mäppchen und Turnbeutel für Grundschüler in Bonn und der Region. „Familien stehen finanziell unter immer größerem Druck", wissen Diakonie-
geschäftsführer Ulrich Hamacher und Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider. Für sozial schwächere Familie gelte das besonders. „Oft fehlt es schlicht an Geld für Kleidung, Schulbedarf oder Mittagessen.“ Allein in Bonn sind nach Einschätzung von Caritas und Diakonie an die 10.000 Kinder auf Sozialhilfe angewiesen.
Den Familienfonds ROBIN GOOD haben Caritas und Diakonie in Bonn vor drei Jahren gemeinsam aufgelegt. Er speist sich aus Spenden und will akute und unbürokratische Einzelfallhilfe leisten, wo Kinder und Familien in Not geraten sind. Die Schirmherrin von ROBIN GOOD, die Präsidentin der Welthungerhilfe und ehemalige Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann betont: „ROBIN GOOD ist kein Ersatz für staatliche Leistungen." Er helfe dort, wo Bemessungsgrundlagen der Sozialhilfe einer akuten Notsituation nicht gerecht werden könnten. Sie persönlich habe dabei "auch und besonders die Familien im Blick, die sich knapp über der Hartz IV-Grenze befinden“.
Schon im vergangenen Jahr hatte ROBIN GOOD Familien bei der Anschaffung von Schulmaterial unterstützt. Doch nicht nur: Auch finanzielle Hilfe beim Kauf von dringend benötigten Haushalt
sgeräten und Kleidung sowie Weihnachtsgeschenken stehen auf der positiven Bilanzseite von ROBIN GOOD. Zudem wurden die Spendengelder für akute Notlagen oder Lebensmittel eingesetzt. Insgesamt hat der Fond seit 2007 etwas mehr als 170.000 Euro an Spenden eingeworben, davon 57.500 Euro im vergangenen Jahr. Die Verwaltungs- und Personalkosten von ROBIN GOOD übernehmen übrigens Diakonie und Caritas. Bis auf 15.000 Euro sind die ROBIN GOOD-Mittel schon wieder ausgezahlt. "Und auch die werden bis zur Jahresmitte sinnvoll eingesetzt sein", erwarten Birgit Donath von der Diakonie und Michaela Szillat von der Caritas, die mit herzlich viel Elan für ROBIN GOOD die Spenden einsammeln. Beide wissen: Ihre Aufgabe wird in absehbarer Zeit nicht aufhören. "Wir rechnen damit, dass die Anforderungen und Anfragen an den Familienfonds in den kommenden Jahren weiter wachsen werden", sagen Ulrich Hamacher und Jean-Pierre Schneider.
Weitere Informationen zu ROBIN GOOD erhalten Sie unter diesem Link.![]()
Offene Ganztagsschulen veranstalten kunterbuntes Fest
Wilde Massaikrieger, coole Ghettokids und fröhliche Chorsänger erobern nacheinander die Bühne und erfüllen die Aula mit Trommelklängen, Hip-Hop-Rhythmen und lustigen Liedtexten. Kunterbunt geht es zu, wenn sechs Offene Ganztagsschulen gemeinsam feiern.
Mehr als 500 Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern, Geschwister und Lehrer tummelten sich am Nachmittag des 28. Mai 2010 auf dem Gelände der Beueler Paul-Gerhardt-Schule. Während Schülerchor, Hip-Hop- und Trommel-AG in der Aula für ein abwechslungsreiches Programm sorgten, wurde auf dem Schulhof gespielt, gebastelt und Kuchen gegessen. Von den Schülern gemalte Bilder und neu gestaltete Möbelstücke kamen bei einer Versteigerung unter den Hammer. Die Gebote nahm der Bonner Schauspieler Wolf-Guido Grasenick entgegen.
Seit 2006 ist das Diakonische Werk Träger der Offenen Ganztagsschulen (OGS) in Bonn. In den OGS werden Grundschüler nach dem Unterricht von pädagogischen Fachkräften betreut und gefördert. Weitere Informationen zu den OGS der Diakonie Bonn finden Sie auf dieser Seite.
Jahresempfang 2010: Das Diakonische Werk Bonn feiert 35-jähriges Jubiläum
Beim Jahresempfang des Diakonischen Werkes konnte Pfarrer Wolfgang Harnisch etwa 90 Gäste begrüßen, darunter Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, Bonner Kommunalpolitikerinnen und Politiker sowie Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche und der Wohlfahrtspflege.
OB Jürgen Nimptsch betonte die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bonn und dem Diakonischen Werk und dankte für 35 Jahre erfolgreicher Arbeit für Menschen in unserer Stadt. Superintendent Dr. Eberhard Kenntner betonte die Aufgabe der Diakonie und ihr Profil als Werk der Kirche: „Das christliche Abendland geht da unter, wo die Hilferufe bedürftiger Menschen ungehört verhallen oder zynisch mit Hilf-dir-selbst-Parolen kommentiert werden. Dass dies hier bei uns in Bonn und Region nicht geschieht, dass die Arbeit der Diakonie in ihrer Vielfalt und zunehmenden Differenziertheit Hilfe zu den Menschen bringt und niemand sagen muß: „Ich habe keinen Menschen“, das ist ein Grund zum Dank; zum Dank an alle Mitarbeitenden und Leitenden unseres Diakonischen Werkes; zum Dank aber auch an alle Partnerinnen und Partner, mit denen in guter Kooperation, mit deren Hilfe und auch mit deren Mit-Finanzierung die diakonische Arbeit unseres Werkes geleistet wurde und wird.“
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Pfarrer Wolfgang Harnisch, stellte die neue Chronik des DW unter dem Titel „35 Jahre Diakonisches Werk der Evangelischen Kirchenkreise Bonn und Bad Godesberg-Voreifel“ vor. Er dankte seinem Vorgänger Dr. Hans Koban für 35 Jahre Mitarbeit bzw. Vorsitz im Vorstand des Diakonischen Werkes. Geschäftsführer Ulrich Hamacher erläuterte die verstärkte Arbeit von und mit Ehrenamtlichen in verschiedenen Arbeitsfeldern der Diakonie.
Die neue DW-Chronik können Sie sich hier herunterladen.
Aktion Starthilfe 2010: ROBIN GOOD verteilt kostenlos 300 Schulranzensets an bedürftige Schulanfänger
Auch in diesem Jahr beginnt für hunderte Erstklässlerinnen und Erstklässler aus Bonn und der Region der Start in die Schule. Sie stehen alle am Anfang – aber ihre Chancen sind nicht gleich. ROBIN GOOD wird auch zum diesjährigen Schulstart die Tradition fortsetzen und I-Dötzchen aus armen Familien eine ganz konkrete Starthilfe geben.
Ab Ende Mai können bedürftige Familien, die für dieses Schuljahr ein oder mehrerer Kinder angemeldet haben, beim Caritasverband für die Stadt Bonn und beim Diakonischen Werk Bonn und Region Ranzen beantragen. Ein neues Schulranzenset besteht aus Ranzen, gefülltem Federmäppchen und passendem Sportbeutel. Die Zuweisung erfolgt unbürokratisch und schnell nach Feststellung der Bedürftigkeit und eines entsprechenden Einschulungsnachweises des Kindes.
Für viele Familien stellt die Beschaffung von Schulmaterialien im Normalfall eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Daher wollen wir in diesem Jahr bei der Ausrüstung behilflich sein. Möglich wird die kostenlose Vergabe der Ranzensets durch die Unterstützung des Familienfonds mit Spendengeldern. An dieser Stelle danken wir allen Spenderinnen und Spendern, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dass 300 Kinder aus bedürftigen Familien einen ganz besonderen ersten Schultag erleben dürfen.
Mehr Informationen zur Aktion Starthilfe 2010 erhalten Sie beim Caritasverband unter der Rufnummer 0228 108-0 und beim Diakonischen Werk unter 0228 2280-853.
100 Jahre ökumenische Zusammenarbeit in der Bahnhofsmission
Im Jahre 1910 taten sich erstmals katholische, evangelische und jüdische Frauengemeinschaften zusammen, um gemeinsam an Bahnhöfen in Deutschland zu helfen. Bereits 26 Jahre zuvor war die erste Bahnhofsmission gegründet worden. Durch die Industrialisierung waren viele junge Menschen auf der Suche nach Arbeit in die Städte gekommen. Was sie vorfanden waren oft genug Arbeitslosigkeit und Geldnot.
Besonders junge Frauen wurden Opfer von Kriminellen, die deren Hilflosigkeit und Not ausnutzten. Mädchenhandel war schon damals ein Thema. Die Frauen der verschiedenen Konfessionen bündelten als Antwort darauf ihre Kräfte, um den gestrandeten jungen Leuten zu helfen. Schon bald wurde ihre Arbeit in anderen Zusammenhängen nötig, mit dem ersten Weltkrieg mussten Transporte von Kriegsverletzten und–heimkehrern unterstützt werden. Heute kümmert sich die Bahnhofsmission um Menschen, die Reisehilfen brauchen und um Menschen, deren Leben, warum auch immer, entgleist ist: Obdachlose, Suchtkranke, psychisch Kranke.
In enger Zusammenarbeit mit dem sozialen Netz der Wohlfahrtsverbände und der Stadt versucht sie, Menschen zu unterstützen. In Bonn wurde die BaMi 1945 direkt nach dem 2. Weltkrieg gegründet. Wieder kamen Kriegsheimkehrer und Vertriebene zu Hauf auf den Bahnhöfen an und brauchten Betreuung. Zwar haben sich im Laufe der Zeit die Themen immer wieder verändert, aber nicht die Arbeit. Menschen kommen, brauchen Unterstützung, Annahme, ein offenes Ohr, konkrete Hilfe. Im Jahr 2009 hatte die BaMi Bonn über 9000 Besucher. Mit einem großen Team ehrenamtlicher Mitarbeiter öffnet sie jeden Tag ihre Tür. Bedingungslos helfen sie den Menschen, wo immer es geht. Caritas und Diakonie zeigen, dass es in der tätigen Nächstenliebe keine konfessionellen Grenzen gibt unddies seit 100 Jahren! Das haben wir am 17.04.2010, dem Tag der Bahnhofsmission, mit einer großen Veranstaltung im Bonner Klanggrund (früher: Bonner Loch) gefeiert.
Haben Sie Lust, in unserem Team mitzuarbeiten? Nette Leute, vielfältige Erfahrungen, Fortbildungen erwarten Sie!
Kontakt:
Bahnhofsmission Bonn,
Hauptbahnhof, Gleis 1
Leitung Pfarrerin Grit de Boer
Tel. 632035
bahnhofsmission@cd-bonn.de![]()
Besuch von Schülern des Schloss Hagerhof am 17.03.2010 in der Heroinambulanz Bonn
Schüler des Gymnasiums Schloss Hagerhof besuchten die Heroinambulanz Bonn. In Form eines kurzen Vortrages konnten sich die Schüler über Sucht als Erkrankung allgemein und im Besonderen über die Folgen der illegalen Droge Heroin informieren.
Besonders „cool“ fanden es viele Schüler, dass sie Fragen direkt an einen Patienten stellen konnten. Das wurde auch sehr lebhaft genutzt. Die Möglichkeit der Rückkehr von einem schwerst Opiatabhängigen zu einem straffreien und sogar beruflich integriertem Leben konnte durch den Patienten beeindruckend beschrieben werden.
Eine kurze Besichtigung der Heroinambulanz rundete die gelungene Veranstaltung ab.
